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"Das Ensemble Thélème singt himmlisch"

Das Vokalensemble Thélème aus Basel ist der ideale Klang-Körper für diese hochempfindliche Musik. Es bringt die kurzen vier- bis fünfstimmigen Stücke als Exerzitien eines fast ins Schmerzhafte gespannten Aufeinanderhörens und Miteinanderfühlens auf die Bühne – und dies mit staunenswerter Gelassenheit und in glockenreiner Intonation. Sopranistin Gunta Smirnova, Altus Julian Freymuth, die Tenöre Lior Leibovici und Ivo Haun sowie der Leiter des Ensembles, Jean-Christophe Groffe (Bass), haben sich an der Basler Schola gefunden und vereinen unter dem Label Thélème das je Beste aus der Vokalpraxis der Alten Musik: Relaxtheit, Vitalität, Klangperfektion. Begleitet von Ziv Braha (Theorbe) und von Domorganist Willibald Guggenmos am Orgelpositiv, füllt ihr Gesang trotz aller Subtilität die Kathedrale mühelos (soweit sich das von den privilegierten vorderen Sitzreihen aus beurteilen lässt). (…) Unzählige solcher Minidramen, vom Ensemble Thélème kongenial umgesetzt, machen die St.Galler Kranzrede musikalisch zum Trip (…) und wird vom Festspiel-Publikum stark beklatscht. (Peter Surber, Saiten - Ostschweizer Kulturmagazin, 29. Juni 2017)


Das Basler Vokalensemble Thélème freilich versteht sich darauf, die von Schütz und den Bachs (dem älteren Johann Christoph und dem wohlbekannten Johann Sebastian) vertonten Texte in die Gegenwart zu holen, im Augenblick zum Sprechen zu bringen: in weiten Bögen mit klaren Konturen und Worten, die aufleuchten wie die Goldverzierung des Chorgitters in der Kathedrale. (Bettina Kugler, St.Galler Tagblatt, 30. Juni 2017)


Wir treffen Jörg Weinöhl in der Lokremise, wo er diese Woche noch mit acht Tänzerinnen und Tänzern der Kompanie probt. Im Saal tönt es wie in einer Kirche; das Wort hat der Barockmeister Heinrich Schütz. «Verleih uns Frieden», hört man die himmlischen Stimmen des Basler Ensembles thélème singen, noch aus Lautsprecherboxen. Die Sänger werden wie bereits 2015 live dabei sein in der Kathedrale. (Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt, 17. Juni 2017)


Sie haben wunderbare Stimmen, originelle Programme und bieten niederschwelligen Zugang zu Alter und Neuer Musik: die Basler Vokalensembles Thélème und Solovoices. (…) Beim nächsten gemeinsamen Konzert bieten sie Einblick in ein Genre, das im 16./17. Jahrhundert en vogue war: das Madrigal, eine mehrstimmige weltliche Liedform mit emotionalem Ausdruck. Thélème wird einen grossen Teil aus Heinrich Schütz’ ‹Il Primo Libro de Madrigali› aufführen, den Solovoices mit Vokalmusik von vier Gegenwarts-Komponisten ergänzt. Am Abend darauf lädt Thélème zum nächsten ihrer bereits legendären, publikumsnahen Bankette ein, wo man in ungezwungener Atmosphäre Kulinarisches und Vokales geniessen kann. Zu hören sind unbekannte Werke des Franzosen Clément Janequin (1485–1558), die auch auf Tonträgern erscheinen werden. (Dagmar Brunner, Programmzeitung, März 2017)


Cinq voix magiques et pures (...) Une grande virtuosité a été démontrée par cet ensemble hors du commun. (Jean-François Reymond, L’Omnibus, Journal de la région d’Orbe, 4. November 2016)


Crème de la crème (...) Heuer waren drei absolute Spitzenvokalensembles: thélème, spielerisch, witzig und theatral, La Compagnia del Madrigale und Graindelavoix (...). thélème ist offenbar zu musikalischen Streichen aufgelegt (...). Das Tempo ist rasant, das Stimmengewirr witzig und der Unterhaltungswert hoch. (Thomas Meyer, Schweizer Musikzeitung Okt-Nov 2015)
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Der Gesang ist himmlisch. Fünf-, vier- oder dreistimmig lässt das französische Vokalensemble thélème die Akkorde schweben, mit Stimmen wie silbernen Fäden, durchscheinend und doch unzerreissbar, feiner als die Goldranken, die das Chorgitter der Kathedrale schmücken. (…) Vorn an der Rampe brillieren Altus, Tenöre und Bass mit der irrwitzig schweren Partitur. (…) Das ideal harmonierende Vokalensemble nimmt das Publikum im vollbesetzten Dom mit auf einen subtilen Trip ins Seelen- und Glaubens-Innerste. (Peter Surber, Ostschweizer Kulturmagazin Saiten, 25. Juni 2015)

In makelloser Selbstverständlichkeit strömen von Anfang an die fünf flexiblen Stimmen von «thélème» - sie dringen auch in hinterste Winkel vor. (Bettina Kugler, St.Galler Tagblatt, 26. Juni 2015)

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Das vom Bass Jean-Christophe Groffe geleitete Ensemble thélème gestaltet in lebendig, agil und in mitreissender Rhythmik die Chansons von Clément Janiequien (1520/37) und die musikalisch weiter entwickelten Lieder von Claude Le Jeune (um 1600). (Christian Fluri, Basellandschaftliche Zeitung, 21. August 2013)
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Portrait

In Musik & Theater, Special Edition St.Galler Festspiele
Juni/Juli 2015
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Radiobeiträge

Le Festin de Bach Journée spéciale d'Espace 2 au Château de Chillon
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Jean-Christophe Groffe auf Versus, Espace 2
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thélème in "Fiori Musicali", Radio SRF2 Kultur
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thélème in "Chant Libre", RSR Espace 2
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Jean-Christophe Groffe in der "Diskothek", Radio SRF2 Kultur
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Jean-Christophe Groffe zu Gast bei Magnétique auf RTS Espace 2
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