Kranzrede

In Zusammenarbeit mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen

Schweigerose. Rosenkranz. Kranzrede. Nach den Tanzstücken Schweigerose von Jonathan Lunn 2015 und Rosenkranz von Cathy Marston 2016 bildet Kranzrede von Jörg Weinöhl den Abschluss der Festspieltrilogie über das Schweigen und Reden in der Kathedrale. Die Kranzrede, der Richtspruch des Zimmermanns bei der Aufrichte, ist ein Moment des Innehaltens, wenn der Dachstuhl aufgestellt und somit die äussere Form eines neuen Hauses fertiggestellt ist. Zugleich verkörpert der beim Richtfest dem Dach aufgesetzte geschmückte Kranz die guten Wünsche für die zukünftigen Bewohner, d.h. für den Inhalt des Gebäudes. Der deutsche Choreograf und Grazer Ballettdirektor Jörg Weinöhl wird mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen den Beziehungen zwischen Form und Inhalt nachspüren und sich besonders mit dem Körper als Tempel des Geistes beschäftigen. Das Basler Ensemble für Alte Musik thélème sowie Domorganist Willibald Guggenmos werden dazu mit weltlicher und geistlicher Musik von Heinrich Schütz beitragen.
(Text: St.Galler Festspiele)


Aufführungen
28. Juni 2017
29. Juni 2017
3. Juli 2017

Jeweils um 21.00, Kathedrale, St.Gallen.

 

Trailer



St.Galler Festspiele


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